Gesamtprojektleitung

Ersteinführung MMS in der Schweiz

Projektkontext: Swisscom – Telekommunikation – Produkteinführung

Projektvolumen: CHF 10–20 Mio. über mehrere Releases in rund 2 Jahren

Time-to-Market: 3 Monate vom Produktkonzept bis zum ersten Release

Ergebnis: erste MMS-Markteinführung in der Schweiz

Unsere Rolle: Gesamtprojektleitung mit direkter Rapportierung in die Geschäftsleitung und Verantwortung für Produktmanagement, Marketing, Technik, Betrieb und Lieferantenkoordination.

Am 3. Juni 2002 startete Swisscom als erster Schweizer Telekommunikationsanbieter den Multimedia Messaging Service (MMS). Der erste Release wurde innerhalb von nur drei Monaten vom initialen Produktkonzept bis zur Markteinführung realisiert.

Die Herausforderung lag nicht nur im engen Zeitfenster. Neben Lieferantenevaluation, Systemeinkauf und Lieferung musste eine neue Plattform in ein bestehendes Systemumfeld mit mehr als einem Dutzend Schnittstellen integriert werden. Produktmanagement, Marketing, Technik, Betrieb und externe Lieferanten mussten parallel und eng koordiniert werden.

Der strategische Auftrag war eindeutig: Time-to-Market hatte für den ersten Release höchste Priorität. Entscheidungen und Prioritäten konnten dank direkter Rapportierung in die Geschäftsleitung rasch und bereichsübergreifend geklärt werden. Weitere Releases folgten über rund zwei Jahre; das gesamte Projektvolumen lag bei CHF 10–20 Mio.

Herausforderungen

Vorgehen

Ergebnisse

  • Nur 3 Monate vom Produktkonzept bis zum ersten Markt-Release
  • Einführung eines neuen Kernsystems mit mehr als 12 Umsystemen
  • Koordination von Produktmanagement, Marketing, Technik und Betrieb
  • Lieferantenmanagement unter hohem Zeitdruck
  • Gesamtprojektleitung mit direkter Rapportierung in die Geschäftsleitung
  • Teilprojekte und Lieferanten bereichsübergreifend gesteuert
  • Time-to-Market konsequent priorisiert
  • Entscheidungen und Eskalationen rasch geklärt
  • Erste MMS-Markteinführung in der Schweiz
  • Erster Release innerhalb von 3 Monaten
  • Komplexe Integration über mehr als 12 Umsysteme realisiert
  • Weitere Releases über rund 2 Jahre umgesetzt

Einführung eines Selfcare-Centers für Geschäftskunden

Projektkontext: Swisscom – Telekommunikation – Geschäftskunden-Selfcare

Projektvolumen: ca. CHF 4 Mio.

Strategischer Rahmen: Qualität und Nutzerakzeptanz vor Geschwindigkeit

Ergebnis: schrittweise produktive Einführung im KMU-Geschäftskundenmarkt

Unsere Rolle: Gesamtprojektleitung mit Verantwortung für Produktmanagement, Marketing, Technik und Betrieb.

Während Selfcare-Angebote im Privatkundenmarkt bereits etabliert waren, stellte deren Einführung für KMU-Geschäftskunden deutlich höhere Anforderungen. Produkt- und Prozessausprägungen waren vielfältiger, die Grenzen zwischen Privat- und Geschäftskundenprodukten teilweise unscharf und die Akzeptanz eines digitalen Kanals durfte den Premium-Kundendienst nicht schwächen.

Ein zentraler Erfolgsfaktor war die konsequent kundenzentrierte Entwicklung. Prototypen wurden über mehrere Iterationen mit realen Geschäftskunden getestet. Psychologen und Usability-Experten beobachteten die Nutzung, werteten das Verhalten aus und führten die Erkenntnisse in die nächste Entwicklungsstufe zurück.

Das Selfcare-Center wurde schrittweise über mehrere Releases produktiv eingeführt. Budget, Qualität, Projektfortschritt und Nutzung wurden über Management-Cockpits transparent überwacht.

Herausforderungen

Vorgehen

Ergebnisse

  • Hohe Produkt- und Prozessvarianz im Geschäftskundenumfeld
  • Unscharfe Grenzen zwischen Privat- und Geschäftskundenprodukten
  • Hohe Anforderungen an Usability und Akzeptanz
  • Komplexe Einführung über mehrere Releases
  • Gesamtprojektleitung für Produktmanagement, Marketing, Technik und Betrieb
  • Konsequente kundenzentrierte Produktentwicklung
  • Prototypen iterativ mit echten Kunden getestet
  • Entwicklung über Management-Cockpits transparent gesteuert
  • Selfcare-Center schrittweise produktiv eingeführt
  • Nutzerorientierung durch wiederholte Kundentests abgesichert
  • Mehrere Releases innerhalb der freigegebenen Rahmenbedingungen umgesetzt
  • Entwicklung und Nutzung über Management-Cockpits überwacht