Lean Wertstromanalysen
Einsparpotenzial von über CHF 20 Mio. im Glasfaserausbau
Projektkontext: Telekommunikation – Netzinfrastruktur – Glasfaserausbau
Investition in Test-Applikation: ca. CHF 200’000
Interner Aufwand: ca. 15–20 Personentage
Ergebnis: > CHF 20 Mio. identifiziertes Einsparpotenzial über rund 5 Jahre
Unsere Rolle: Lean-Management-Expertise, Durchführung der Wertstromanalyse sowie fachliche Taktgebung und Koordination des Umsetzungsteams (Drum-Beat).
Beim Ausbau von Glasfaseranschlüssen entstanden hohe Folgekosten durch vertauschte Leitungen beim Anschluss von Endkunden. Die Fehler wurden häufig erst nach Abschluss der Bauarbeiten erkannt: Das Manhole war bereits geschlossen, der mCAN versiegelt und die Baustelle abgebaut. Nach Kundenreklamationen mussten Baustellen erneut geöffnet, Anschlüsse überprüft und Fehler korrigiert werden.
Die Lean-Wertstromanalyse machte den End-to-End-Prozess sichtbar und zeigte einen entscheidenden Hebel: Ein zusätzlicher Prüfschritt unmittelbar vor Abschluss der Baustelle konnte Fehler erkennen, solange sie noch mit geringem Aufwand korrigierbar waren. Daraufhin wurde eine Test-Applikation entwickelt, die vor und nach dem Anschluss prüfte, ob dieselben Endgeräte beziehungsweise Router in den Häusern erkennbar waren. Über die rund fünfjährige Ausbauphase wurde so ein Einsparpotenzial von über CHF 20 Mio. identifiziert.

Herausforderungen
Vorgehen
Ergebnisse
- Vertauschte Anschlussleitungen
- Späte Fehlererkennung
- Hohe Nacharbeitskosten
- Kundenreklamationen
- End-to-End-Wertstromanalyse
- Ursachen und Fehlerentstehung analysiert
- Prüfschritt und Testlogik abgeleitet
- Umsetzung im Drum-Beat koordiniert
- > CHF 20 Mio. identifiziertes Einsparpotenzial
- Weniger Reklamationen
- Höhere Kundenzufriedenheit
- Höhere Mitarbeiterzufriedenheit
Optimierung und Standardisierung eines Logistikprozesses
Projektkontext: Unternehmen für Netzinfrastruktur
Investition: CHF 133’900
Lean-Master-Aufwand: ca. 120 Stunden
Ergebnis: CHF 1 Mio. Zielnutzen über 5 Jahre – Controlling-validiert
Unsere Rolle: Coaching und fachliche Begleitung einer von uns ausgebildeten Lean Masterin bei ihrer Abschlussarbeit.
In einem stark gewachsenen Unternehmen war der Logistikprozess über mehrere Regionen hinweg unterschiedlich organisiert. Abläufe, Verantwortlichkeiten und Bestellprozesse waren nicht einheitlich geregelt. Dadurch entstanden unnötige Übergaben, Wartezeiten, unklare Zuständigkeiten und zusätzlicher administrativer Aufwand.
Die Lean-Wertstromanalyse machte den End-to-End-Prozess sichtbar. In Workshops mit den relevanten Stakeholdern wurden 39 Pain Points strukturiert erfasst. Die Analyse zeigte, dass die Hauptursachen nicht bei einzelnen Mitarbeitenden lagen, sondern in einem fragmentierten Prozess ohne klare End-to-End-Verantwortung, mit uneinheitlichen Rollen und regional unterschiedlichen Abläufen.
Auf dieser Basis wurden ein national einheitlicher Sollprozess, klare Verantwortlichkeiten, die frühere Einbindung der Materialplanung, die Digitalisierung der Logistiksteuerung und eine konkrete Umsetzungsroadmap entwickelt. Der vom Controlling validierte Zielnutzen betrug CHF 1 Mio. über fünf Jahre bei einer kalkulierten Investition von CHF 133’900.

Herausforderungen
Vorgehen
Ergebnisse
- Regionale Prozessvarianten
- Unklare End-to-End-Verantwortung
- Unnötige Übergaben und Wartezeiten
- Hoher administrativer und logistischer Aufwand
- End-to-End-Wertstromanalyse
- 39 Pain Points strukturiert erfasst
- Ursachen und Verantwortlichkeiten geklärt
- Sollprozess und Umsetzungsroadmap entwickelt
- CHF 1 Mio. Zielnutzen über 5 Jahre
- Klarere Verantwortlichkeiten
- Weniger Wartezeiten
- Höhere Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit
